Endobronchiale Brachytherapie gegen Krebs

Im Kampf gegen den Krebs hat das Klinikum St. Georg eine weitere Behandlungsform eingeführt. Die endobronchiale Brachytherapie bei Lungenkarzinomen.
Diese erfolgt in enger Abstimmung und Kooperation zwischen der Klinik für Thoraxchirurgie und der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie, die beide über die nötige spezifische Expertise und Ausstattung verfügen. Anwendung findet diese Therapie bei frühen nichtkleinzelligen Lungenkarzinomen. Weitere Indikationen sind Dosisaufsättigungen unter oder nach Perkutanbestrahlung sowie die alleinige Rezidivbestrahlung bei bestehender Vorbelastung durch eine vorhergehende Strahlentherapie, wenn das Rezidiv durch Brachytherapie erfassbar ist. Auch die Brachytherapie nach Tumorstentanlage zur Obstruktionsprophylaxe und die Anastomosenbestrahlung nach Lungentransplantation sind möglich.